Kult auf drei Rädern

Mit Ape – auf Deutsch „die Biene“ - sind die dreirädrigen Fahrzeuge von Piaggio gemeint. Mit vier Rädern werden sie schlicht Porter und Maxxi genannt.

Nahe dem Zürcher Bucheggplatz veranstaltete kürzlich jedoch nicht einer unserer Piaggio-Partner einen Event, sondern die IG Ape Schweiz und zwar ausschliesslich den fahrenden Verzichtserklärungen mit drei Rädern gewidmet. Es ist nicht der erste und dürfte auch nicht der letzte Event gewesen sein, denn die Ape sind eben Kult und viele Besitzer mindestens so originell wie der vielseitige Kleinsttransporter mit der Raumausnutzung eines Schuhkartons. Wohnmobile, Gespanne, Rischkas, Sattelschlepper, allesamt liebevoll umgebaut und instandgehalten, hat man gesehen und nicht nur eine Neugierige ausrufen hören: „Jö isch dä härzig!“. Spät zum Event anfahrende Ape mit dem Einzylindermotor schnatterten wie Haubentaucher, und niemand in der grossen Menge der Neugierigen regte sich darüber auf.

Aufmerksame Besucher lernten: der kleine Nullausstatter Ape mit 50 ccm-Motor wird über eine Lenkstange gelenkt, der stärkere Ape TM mit 218 ccm-Maschine über ein normales Lenkrad. Mit 6 bzw. 7 Metern Wendekreis sind beide nicht nur in engen italienischen Dörfern, sondern auch in unseren Regionen unschlagbar wendig.

Markus Hesse, der Geschäftsführer in Schlieren, sieht die drei- und vierrädrigen Piaggios als optimale Ergänzung zu seinem Sortiment. „Fast zwangsläufig kommt man mit den Gemeindebehörden in Kontakt“.

www.ig-ape.ch

 


 

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